BIOPHOTONEN-Therapie


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Wirbelsäule-Pferd

Wann BIOPHOTONEN Therapie





Die Wirbelsäule als
Brückenkonstruktion

Zahlreiche Bänder verbinden und fixieren die Wirbel. Das wichtigste Band ist das lange Nackenband. Ein elastischer Strang, der vom Hinterhaupt kommend sich an alle Dornvortsatzspitzen der Wirbelsäule anheftet. Diesem oberen Band entspricht bauchseitig ein unteres, das vom 8. Brustwirbel bis zum Kreuzbein reicht. Ein weiteres Längsband liegt im Boden des Wirbelkanals. Die einzelnen Wirbel sind zusätzlich durch kurze Bänder verbunden. Daraus ergibt sich eine Brückenkonstruktion mit den Gliedmassen als Stützpfeiler. Kopf und Hals, vom hochelastischen Nackenband in der Haltung unterstützt, ragen als Hebelarm wirkend über die stützende Vordergliedmasse.

Dadurch ist der Rücken des Pferdes befähigt grosse Lasten zu tragen.
Allerding nur bei korrekter Haltung von Kopf und Hals, gedehnter, gut durchbluteter Muskulatur und untertretender Hinterhand.



Atlas und Sakralgelenk haben eine Schlüsselfunktion

Störungen im Gefüge der Halswirbelsäule verursachen Behinderungen unterschied-
licher Art. Jede Atlasfehlstellung löst eine Kompensationsbewegung aus. Auf jede Störung im Beckenring und dem Sakralgelenk antwortet der Atlas mit Stellungsänderung. Die so verlorene Stabilität der Halswirbelsäule wird von der Halsmuskulatur kompensiert, welche langfristig eine Verspannung aufbaut.

(siehe Muskelprobleme)



Die Entfaltung des Bewegungsablaufs hat mit nervlichen Vermittlungen im Sakralge-
lenk zu tun. Wird der Pferderücken beim Reiten nicht angehoben, senkt sich die Wirbelbrücke und öffnet das Sakralgelenk, was die Funktionstüchtigkeit der Hinterbei-
ne bedroht, die energetische Verbindung unterbricht und zu schmerzhaften Verspannungen führt. Bei aktiver Hinterhand öffnen und schliessen sich die Lendenwirbel und aktivieren die Gehirn-Rückenmarkspumpe, was einen positiven Einfluss auf die Gelenkschmiere in den Hüftgelenken hat.

Ist ein Pferd im Sakralgelenk verspannt, werden Schmerzen in der Lendenwirbelsäule und Verspannungen im Bereich des Widerrists und Halsansatzes auftreten, was wiederum zur Folge hat, dass sich die Halswirbelsäule verpannt und der Atlas in Mitleidenschaft gezogen wird.

Eine Atlasverschiebung kann auch durch Zahnprobleme herrvorgerufen werden, was Verkrampfungen der Halsmuskulatur und eine Blockade im Sakralgelenk verursacht.

Zeichen bei Problemen der Wirbelsäule
Das Pferd...bevorzugt auf einer Seite die Aussenstellung
...neigt zu Verhaltenheit bei Richtungsänderungen
...springt falsch oder im Kreuzgalopp an
...hält den Kopf leicht schief und in den Wendungen die Nase nach aussen
...hebt die Hufe nicht richtig an
...weicht mit der Hinterhand aus
...hat Schwierigkeiten bei Seitengängen
...schwitzt unter der Sattellage ungleichmässig oder nur einseitig
...geht beim Aufsitzen in die Knie oder sackt durch
..zeigt Lahmheiten die nicht den Beinen zugeordnet werden können

Bewegungszentrum
des Pferdes ist der Rücken

Nur ein nach oben schwingender Rücken und eine gut ausgebildete, aktive Bauchmuskulatur bewirken Losgelassenheit, Schwung, Trag- und Federkraft. Diese Voraussetzungen ermöglichen dem Pferd das Reitergewicht schmerzfrei und biomechanisch korrekt zu tragen, um langfristig gesund zu bleiben.

Es wird vermutet, dass ca. 80% der Pferde an Rückenproblemen leiden!
Obschon in jeder Reitlehre die Wichtigkeit der korrekten Rückentätigkeit betont wird.





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